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Aufhebungsvertrag – Form, Inhalt, Fehler und Fallen

So beraten Sie Ihre Mandanten optimal!

  • Form und Inhalt des Aufhebungsvertrages
  • Zustandekommen des Aufhebungsvertrages, außergerichtlich und gerichtlich
  • Beseitigung von Aufhebungsverträgen
Aufhebungsvertrag – Form, Inhalt, Fehler und Fallen
Dr. Wienhold Schulte, Rechtsanwalt

Aufhebungsvertrag – Form, Inhalt, Fehler und Fallen

Der Auftrag der Arbeitgeberseite, Arbeitsverträge sicher zu beenden, führt in den meisten Fällen zum Abschluss einer Beendigungsvereinbarung, gleich in welchem Stadium des Verfahrens, während des Prozesses auch durch Prozessvergleich. Auf Arbeitnehmerseite steht die Beendigung durch Vertrag ebenfalls regelmäßig auf der „Wunschliste“ der Mandantinnen und Mandanten.

Im Regelfall wollen beide Parteien des Arbeitsvertrages das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beenden, selbst wenn am Anfang die Beendigung durch Kündigung initiiert worden ist, die Abwehr der Kündigung des jeweils anderen, in der Regel des Arbeitgebers, im Vordergrund der rechtlichen Maßnahmen liegt.

In den statistisch meisten Fällen kommt es auch im Kündigungsrechtsstreit aber zu einer Einigung, die die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum Gegenstand hat, begleitet durch zusätzliche Vereinbarungen über Abfindungen, etc. Um von Anfang an die richtigen Maßnahmen zu treffen, gilt es zunächst, die unterschiedlichen Begriffe, die die Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestimmen, zu klären, Formvorschriften für die Beendigung zu beachten und auszuloten, auf welcher Basis eine Einigung zustande kommen kann.

Zum Rüstzeug anwaltlicher Vertretung gehört deshalb notwendig auch die Kenntnis darüber, welche Leistungen und Gegenleistungen Gegenstand einer solchen Beendigungsvereinbarung sein können. Dabei sind auch die Grenzen auszuloten.

Bei den Verhandlungen spielen natürlich taktische Überlegungen und Maßnahmen eine große, manchmal entscheidende Rolle, um für die jeweilige Partei eine optimale Lösung zu erzielen. Das ist beim Abschluss einer Beendigungsvereinbarung nicht anders als bei anderen Verhandlungslösungen; hier gelten einige Besonderheiten, die darzustellen sind.

Auch die Rechtsfolgen einer solchen Beendigungsvereinbarung müssen bedacht werden, insbesondere in sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht, aber auch in Bezug auf bestehende
Spezialabreden, z. B. Dienstwagen, betriebliche Altersversorgung, Arbeitgeberdarlehen, Wettbewerbsverbote etc. Hier gilt es, die typischen Risiken zu kennen und bei der sorgfältigen
Formulierung der Vereinbarungen zu beachten. Dazu gehören auch Vereinbarungen mit einem insolventen Arbeitgeber.

Konkrete Inhalte des Seminars:
  • Klärung der Begriffe: Beendigungsvereinbarung, Auflösungs-, Aufhebungs-, Abwicklungsvertrag
  • Formelle Grundlagen für das Zustandekommen
  • Regelungsgrenzen
  • Beendigungsvereinbarung aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht, Taktik
  • Typische Fehler und Haftungsfolgen
  • Beendigung durch Prozessvergleich: Doppelnatur der Vereinbarung
  • Anfechtung, Kündigung oder sonstige Beseitigung von Aufhebungsverträgen


§ 15 FAO: Fachanwälte für Arbeitsrecht
Bitte beachten Sie: Der Fortbildungsnachweis wird nur auf den angemeldeten Teilnehmer ausgestellt! Weitere Informationen zum Verfahren finden Sie unter der Rubrik "§ 15 FAO" sowie den FAQ.

Teilnehmer
Anwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht

Vortragsdauer
2,5 Stunden zzgl. Pause
Wir bitten Sie, sich etwa 15 - 30 Minuten vor Beginn des Seminars im Seminarraum im Internet einzufinden.



Hinweis:
Für das Webinar benötigen Sie ein Headset bzw. Lautsprecher.
Beliebig viele Mitarbeiter können über Beamer und Lautsprecherboxen teilnehmen.
Alle Teilnehmer können sich am Ende des Seminars einen Teilnahmenachweis erstellen lassen.

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Termine

Art.-Nr. 76881
Preis 95,00 EUR
(113,05 EUR brutto)
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    12.12.2017
    13:30-16:15 Uhr
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